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Durch die Steinzeit nach Elephantenhausen

Ayutthaya - Lopburi - Sukothai - Chiang Mai

overcast 30 °C
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Unser erster Halt auf der Reise nach Norden führte uns in die Steinzeit nach Ayutthaya. Hier fanden wir eine schöne und idylische Bleibe Ubonpon Inn, mit guter "Luft" und leisen Nächten - über die Morgen müssen wir hier nicht sprechen (die Leserschaft versteht ohnehin kein thai...).
Ayutthaya war einst die Hauptstadt von Siam und wurde 1767 von den Burmesen zerstört, woraufhin Bangkoks Aufstieg begann. Die Thais sind über die Vernichtung immer noch etwas sauer. Am Abend unserer Ankunft buchten wir eine Night-Tour durch das historische Zentrum. Die beleuchteten Tempel waren wunderschön. Leider war unsere Reisegruppe sehr gestresst, so dass manchmal die Belichtungszeit der Kamera nicht ausreichte, um ein Foto zu schiessen. Tags darauf gings per elegantem Eingangvelo mit Lenkradkörbchen und schiefem Sattel los in die historische Stätte. Wir kurvten den ganzen Tag von Ruine zu Ruine bis uns die Ärs... weh taten. Weil wir derart Spass am Velofahren bekamen blieben wir noch einen Tag länger und besuchten etwas ausserhalb die königliche Elefantenfalle, wo einst wilde Elefanten eingefangen und anschliessend dressiert wurden.

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Mit dem Offen-Fenster-Schüttelbus gings quer durch die Prärie weiter nach Lopburi. Nebst ein paar Steinen kann man sich hier vor allem von einer wilden Makakkenhorde unterhalten lassen, die in den Ruinen lebt und von dort aus die Stadt und den Verkehr unsicher macht.

Per Zug fuhren wir am nächsten Tag bereits weiter nach Phitsanulok. "Zug" ist vielleicht der falsche Ausdruck. Es waren drei klimatisierte Waggons, die aneinander gekoppelt waren. Eine Lokomotive gab es nicht, die Wagenräder selbst waren motorisiert. Damit rasten wir auf der Eingeleiseterasse der staatlichen Eisenbahn zwischen unendlich weiten Reisfeldplantagen hindurch. Am Mittag gab es selbstverständlich eine warme Verpflegung (Im Preis von ca. 10 SFr inklusive - Liebe SBB. Die Strecke Bern - St.Gallen ist teurer, dauert weniger lange und Hunger haben wir am Ende auch noch.). Mit der Hilfe von Einheimischen fanden wir in Phitsanulok schnell den Bus nach Sukothai.

Alt-Sukothai ist die Wiege Thailands. Hier wurde die erste grössere Thai-Stadt gebaut (von den Khmer abgeluchst). Wiederum per Rad durchstreiften wir das Gelände. Dieses Mal waren die Sättel luxuriöser als in Ayutthaya. Bei Sascha gab jedoch nach halber Fahrt das Hinterrad auf, was den Unterschied wieder aufhob. Im Vergleich zu Ayutthya ist Sukothai ein richtiger Park, ohne Gebäude, Lärm und Verkehr. Es ist sehr weitläufig. Dennoch kämpften wir uns unter brennender Hitze durch die wunderschönen Ruinen.

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Da die Sehenswürdigkeiten zwischen Bangkok und Chiang Mai zwar schön aber zeitlich nicht sehr aufwändig sind, kamen wir früher als geplant im Norden an. Hier fanden wir das gemütliche Pattara Guesthouse in der "Altstadt" mit Balkon und Aussicht über die Stadt hin zum Doi Inthanon (Höchster Berg in Thailand. Gesehen hat ihn wohl noch kaum jemand, da er fast immer im Nebel steckt - gäu Nicole). Obwohl es die zweit grösste Stadt des Landes ist, sind die kleinen Gässchen, weg vom Verkehr, sehr ruhig und entspannend. Es ist schön, durch die Stadt zu schlendern und die bewundernswerten Tempel anzuschauen. Am Abend geht man auf dem Markt essen und anschliessend im grössten Nachtmarkt von Thailand shoppen und märten.

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Am Sonntag waren wir im Zoo. Es ist ein riesiger und sehr gepflegter Zoo. Wie für Thailand üblich, ist er natürlich sehr gut mit dem Auto befahrbar - direkt mit dem Tuk Tuk vor Leos Wohnung!
Um unseren heutigen Bericht etwas interaktiver zu machen, haben wir ein kleines Quiz vorbereitet. Wer uns die korrekten Namen der drei abgebildeten Tiere schreibt, erhält einen gratis Eintritt im Zoo Chiang Mai (exkl. Flug, Treibstoffzuschlag, Hotel, Tuk Tuk-Transfer). Wir erwarten Eure Antworten.

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Heute fuhren wir ins "Elefant Conservation Center". Hier erhalten Elefanten eine traditionelle Ausbildung zum Arbeitselefanten und auch eine kostenlose medizinische Betreuung durch das angegliederte Elefantenspital. Nach dem Elefantenbaden und der Arbeitsvorführung besuchten wir das Spital. Hier wurde gerade ein Bulle rektalisiert, um anschliessend ein Ultraschall durchzuführen (wäre doch auch was für Prof. J. Lang, oder? Gehört das zum Residency-Programm Radiologie?). Die medizinische Betreuung ist sehr rudimentär. Es stehen nur wenige Medikamente zur Verfügung; das Vetanarcol enthält hier noch sehr viel Schwarzpulver und Blei. Für eine adäquate Flüssigkeitstherapie ist jedoch gesorgt: 20l Ringer-Laktat pro Tag.

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Posted by kasa 21.08.2006 02:43 Archived in Backpacking | Thailand

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Comments

Hallo zusammen
Merci für Euren wiederum tollen Reisebericht.
Quiz:
1. Gespritzter Emu 2. geflügeltes Grossmaul 3. fauler Robbenbär
Witerhin ä interessanti Reis u ä gueti Ziit
Mami&Päpu

24.08.2006 by quaile

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