Vom Strand in die Wolken
Mui Ne - Da Lat
24.10.2006 - 29.10.2006
26 °C
View
Asienreise 2006
on kasa's travel map.
Mit dem "Open Tour"-Bus fuhren wir von Saigon nach Mui Ne. Dort nahmen wir uns ein nettes kleines Hotel am Strand mit einem herrlichen grünen Palmengarten. Der weisse Strand lud herrlich zum Baden ein. Leider wurde der Wind am Nachmittag immer stärker, was nur die Kitesurfer freute, welche sich im Meer tummelten.
Neben dem Strand hat man in Mui Ne auch einen schönen Einblick in das Leben der Fischer. Ganz in der Nähe vom Hotel befindet sich das eigentliche Fischerdorf, in dessen Hafen hunderte von farbigen Booten liegen. Diese verlassen bei der Abenddämmerung das Ufer und sorgen für ein Lichtermeer draussen auf dem Wasser. Neben diesen Booten sieht man aber auch Korbboote - kuriose Weidekörbe, in welchen 2-3 Personen Platz finden. Diese werden mit den grossen Booten hin und her geschifft. Für kleine Strecken dient ein einzelnes Ruder.
Auch am Morgen reihen sich die Fischerfamilien am Strand auf und ziehen in gemeinsamer Arbeit schwere Netze an Land. Es ist faszinierend, diesem Treiben zuzuschauen.
Neben der Fischerei gibt es schöne Sanddünen zu besichtigen. Im sogenannten 'Red Canyon' hat man den Eindruck, mitten im 'Bryce Canyon Nationalpark' in Amerika zu sein (nur etwas kleiner).
Eine kleines Stück mit roten Dünen unmittelbar hinter dem Fischerdorf versetzt einem mitten in der Sahara. Kinder versuchen den Touristen für ein paar Dong ihre Plastikmatten anzudrehen, mit denen man die Dünen hinunterschlitteln kann. Koreaner und Japaner scheinen daran besonders viel Spass zu haben...
Da wir noch nicht genau wissen, was uns alles im Norden erwarten wird, machten wir uns bereits nach einem Strandtag weiter auf den Weg. Dazu fuhren wir durch eine savannenartige Landschaft, vorbei an Weide- und Reisfeldern, bis wir über eine kurvige Strasse ins zentrale Hochland hinauffuhren.
In Da Lat, einem ehemaligen Höhenkurort für hitzegeplagte Franzosen, fanden wir eine traumhafte (Dreams Hotel) Unterkunft mit Massagedusche und einem leckeren Frühstücksbuffet! Obschon die Stadt nicht von Schönheit strotzt (eigentlich eher hässlich ist), fühlten wir uns sehr wohl. Dies lag zum einen am Hotel und zum anderen an der lustigen Gesellschaft eines Bünderpäärchens, die wir hier oben getroffen haben. Wir konnten sogar wieder einmal einen Schieber bestreiten! So kurten wir einige Tage hier - froren sogar in der Nacht - und nahmen bereits ein erstes Mal den Reiseführer von Indien hervor, um uns etwas vorzubereiten.
Fischers Fritz fischt frische Fische (aus Dalat):
Posted by kasa 29.10.2006 00:56 Archived in Backpacking | Vietnam






Hoi zäme
Besten Dank für den Reisebericht.
Fondue-Essen und Jassen in der Fremde ist ein untrügliches Zeichen der Heimatbindung; das freut uns.
Ä gueti Reis u ä gueti Zyt. Heits guet.
Susi&André
30.10.2006 by quaile