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Sep 06

Uniquely Singapore

Singapore

sunny 31 °C
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Singapore ist mit keiner Stadt zu vergleichen, die wir bisher auf dieser Welt gesehen haben. Sie ist wirklich einmalig. Das spürt man schon vom ersten Moment an. Als wir vom Busterminal zur Metro unterwegs waren, liessen uns erschreckenderweise die Autos über die Strasse laufen - völlig ungewohnt für uns! Auch gaben uns Passanten freundlich und korrekt Auskunft, so dass wir bald ein öffentliches Verkehrsmittel fanden. Doch leider gab es einen kleinen Haken: wir hatten noch keine Singapore $. Dieses kleine Detail ging uns durch die Lappen. Zum Glück gibts weltweit, sogar in der Bankmetropole Singapore, Geldautomaten, die für das nötige Kleingeld sorgen.

Unser Mann in Singapore ist Christian Schmid (ein Voltige-Kollege von Karin). Er empfing uns kurz nach der Ankunft im Zentrum der Stadt und brachte uns zu sich nach Hause. Er wohnt in einer Appartmentsiedlung etwas ausserhalb der City, die mit allem Luxus ausgestattet ist: Swimmingpool, Fitnesscenter, Tenniscourt, Shuttlebus, Putzfrau, Waschmaschine und Tumbler, TV und Toaster. Nach zwei Monaten Reisen genossen wir diesen Komfort und gönnten ihn auch unseren Kleidern (mindestens 2 Waschgänge pro Kleidungsstück).

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Bei einem 'Singapore Sling' im Raffles Hotel, einem Longdrink, der hier von englischen Gentlemen erfunden wurde, führte uns Christian in die Geheimnisse und Bräuche der Stadt ein. Ein lustiges Detail: In der Longbar schmeisst man die Erdnussschalen kurzerhand zu Boden - man kann es sich ja leisten... (und das in der saubersten Stadt der Welt).

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Von unserem Hub in der Wilby Road führten wir täglich Expeditionen durch. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, wenn wir nun alle Sehenswürdigkeiten auflisten würden. Daher hier ein paar Juwelen:

  • City
    Atemberaubende Wolkenkratzer drängen sich auf engstem Raum im Businessdistrikt aneinander. Dazwischen gibt es erstaunlich viele Grüunflächen als Erholungszone. Entgegen der Annahme, ist es sehr ruhig und die Luft ist 'sauber'.

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  • Merlion
    Das Wahrzeichen der Stadt - eine Fantasiefigur halb Löwe, halb Fisch - tront am Hafeneingang und bewacht deren Zufahrt.

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  • Chinatown
    Im Chinatown Heritage Center wurden wir in die Geschichte der chinesischen Einwanderer und deren Schicksale eingeführt.

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  • Orchard Road
    'Neben dem Essen dient Shopping als zweite Hauptbeschäftigung'. Dieser Satz umschreibt diesen Ort vortrefflich - Singaporer (Singalesen, Singapurinesen, Singaner, Singapesen,...?) im Beschaffungsstress. Wer sich nichts darunter vorstellen kann, schaut es sich am besten selbst an.

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  • Little India
    Indische Enklave im Herzen der Grossstadt. Statt Parfumduft riecht man Sandlewood; statt Polo Shirt trägt man Sari; statt Chicken Rice isst man Chicken Curry.

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  • Arab Street
    Dasselbe auf arabisch und ein fliegender Teppich vom Händler.

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  • Botanischer Garten
    Eine wunderschöne Anlage zum entspannen. Im Orchideen Garten gibt es atemberaubende Schönheiten in allen Formen und Farben soweit das Auge reicht.

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  • Sentosa Island
    Stadteigener 'Europapark' mit künstlichen Stränden und allerlei Erlebniswelten. Am elegantesten erreicht man die Insel mit der Gondelbahn - natürlich eine schweizerische...

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  • Night Safari
    Neben dem Zoo befindet sich eine Anlage, die nur abends geöffnet hat. Mit dem Elektrobähnchen fährt man in der Dunkelheit zwischen den Gehegen hindurch und kann diverse nachtaktive Tiere beobachten: Tiger, Leoparden, Löwen, Schakale, Hyänen, Tapire, Elfanten, Flughunde, Capybara, Fledermäuse, Nashörner, Nilpferde, Giraffen, Bären und viele mehr. Ein MUSS für jeden Singaporebesucher. Ein tolles Erlebnis! Nur sollte man genug früh dort sein...

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...Flamingos by night...

Als Abschluss noch ein paar Worte zu Schildern. Es gibt keine Wand, kein Raum, kein Gegenstand, der nicht mit einer Verbots- oder Warntafel geschmückt ist. Hier nur ein paar Exemplare:

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Posted by kasa 23.09.2006 04:48 Archived in Backpacking | Singapore Comments (1)

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Entdeckungsreise entlang Malaysias Westküste nach Singapore

Georgetown (Pulau Penang) - Pulau Pangkor - Melaka - Singapore

sunny 31 °C
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Von den kalten Cameron Highlands fuhren wir wieder ans warme Meer nach Georgetown, eine alte englische Kolonialstadt. Hier leben Moslems, Christen, Hindus und Buddhisten immer noch Tür an Tür. Morgens vor dem Sonnenaufgang wird man schon vom Muezzin der Moschee zum Gebet gerufen, in den undekorativ geschmückten Chinesentempeln brennen den ganzen Tag die Räucherstäbchen und die Hindutempel leuchten in allen Farben.

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Dazwischen findet man die herrschaftlichen kolonialen Gebäude der ehemaligen englischen Machthaber.

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Chinatown hat sich uns mit viel Verkehr, verschiedenen Gebrauchswarenläden und ständigem Stromausfall präsentiert. In 'Little India' fanden wir einen Kleiderladen neben dem anderen und wir wurden mit Bollywoodmusik zugedröhnt.

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Nach 2 Tagen Georgetown zog es uns definitv an den Strand von Pulau Pangkor. Dies ist eine kleine Insel, die man von Lumut aus mit der Fähre erreicht. Unter der Woche ist die Insel ziemlich ausgestorben, wodurch wir den feinen Sandstrand mit den Palmen und den darin tummelnden Affen und Nashornvögel (Hornbills) für uns alleine hatten. Und wenn das Wetter mal nicht so wollte, verbrachten wir den Tag vor dem Bungalow mit Lesen oder Spielen (wir kennen die Karten des Siedler für 2 bald auswendig und die Patience-Partien werden auch immer spannender).

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Als letztes Ziel in Malaysia besuchten wir die Stadt Melaka, die südlich von Kuala Lumpur an der Meeresstrasse von Melaka liegt. Dieses ürsprüngliche Piratennest (wir haben leider keinen gesehen) wurde durch die Portugiesen zu einem bedeutenden Handelshafen, der dann von den Holländern und später von den Engländern eingenommen wurde. Die Stadt präsentiert sich heute als schmuckes Kolonialstädtchen, mit einem schönen historischen Zentrum und einem ruhigen Chinatown. Nur am Wochenende herrscht Betrieb in den Gassen, denn es ist Markt und Karaoke ist als Unterhaltung sehr beliebt. In jedem chinesischen Tempel und auf kleinen Bühnen geben die Einwohner von Chinatown ihr bestes (schön falsch tönt auch schön).

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Wir fanden hier auch ein wunderschönes Kolonialhaus-Hotel, das Heeren House. Unser Zimmer war mit schmucken alten Möbeln eingerichtet und der Rezeptionist, ein 3. Generation Portugiese, entpubbte sich als hervorragender Geschichtenerzähler und Fremdenführer.

Am 18. September verabschiedeten wir uns von Malaysia und der asiatischen Welt und betraten in Singapore eine völlig andere Welt.

Posted by kasa 18.09.2006 21:31 Archived in Backpacking | Malaysia Comments (2)

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Aller Anfang ist schwer - auch in Malaysia!

Kuala Lumpur - Tanah Rata (Cameron Highlands)

snow 15 °C
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Frühmorgens fuhr unser Bus von der Khao San Road in Bangkok zum Flughafen ab. Dort war der Check-in Schalter für unseren Flug noch geschlossen, so dass wir uns davor die Zeit mit Schachspielen vertrieben. Als er dann endlich aufging hatten wir natürlich Übergewicht (also das Gepäck) und so mussten wir zuerst alles umladen - welche Fluggesellschaft hat schon eine Gewichtslimite von nur 15kg?! (Name der Redaktion bekannt)

In Kuala Lumpur angekommen lief alles wie am Schnürchen: Gepäck kam sofort, Immigration klappte schnell und der Taxiservice war gut. Voller Zuversicht stiegen wir vor dem Allson Genesis Hotel, das wir über Internet gebucht haben aus. Als der nette Herr am Empfangsschalter minutenlang im Computer rumschaute, wussten wir bereits was es geschlagen hatte: KEINE RESERVATION! Nicht schon wieder! Zwar hatten wir die Bestätigung der Agentur, dass die Kreditkarte akzeptiert wurde, doch hatte sie uns am selben morgen um 5.34Uhr gemailt, dass das Hotel ausgebucht sei. Und so standen wir mit unseren tonnenschweren Rucksäcken und den bis zum Himmel stinkenden Tevas ohne Bett in den Strassen von Bangkok, ähhh Kuala Lumpur (Déjà-vu? Für uns auch!). Nach etwas Suchen wurden wir jedoch in der selben Region in einem kleinen Hotel fündig.

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Von hier aus erkundeten wir in 2 Tagen die Stadt: Nationalmoschee, KL Railway Station, Platz der Unabhängigkeit, Chinatown, KL Tower, Twintowers und vieles mehr. Im Vergleich zu Bangkok ist Kuala Lumpur viel freundlicher; es ist sauberer, übersichtlicher, weniger hektisch und alles scheint etwas organisierter zu sein. Der öffentliche Verkehr ist viel besser (weniger Stau, keine Tuk Tuk's, gutes Monorail- und U-Bahnnetz). Was auch anders ist, ist die Omnipräsenz des Isam: viele Leute sind der Religion entsprechend angezogen (Kopftücher, Männer in weissen Röcken), überall stehen Moscheen, die Gebäude sind voll von muslimischen Symbolen.

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Nicht nur die Leute und die Stadt sind anders als in Thailand, auch mit dem Reisen hatten wir zuerst Mühe, uns umzustellen. Da die meisten Hotels in der Stadt momentan ausgebucht sein sollen, hatten wir Angst, dass wir nun die ganze Tour bis nach Singapore durchplanen müssen. Da wir unsere Reiseroute noch nicht festgelegt hatten und uns im Hotel nicht besonders wohl fühlten (Kakerlaken, besoffene laute Nachbarn) flohen wir mit gemischten Gefühlen in die Cameron Highlands.

Hier oben auf ca. 1500 m.ü.M. konnten wir uns wieder etwas sammeln und anklimatisieren (weniger an die Kälte, mehr ans Land). In einem kleinen Guesthouse etwas weg vom Zentrum fanden wir ein nettes Zimmer und sehr herzliches Personal. Im Gespräch mit anderen Travellern durften wir feststellen, dass unsere Befürchtungen nicht wahr sind und dass wir unsere Backpackergewohnheiten betreffend Reservationen (nämlich keine) nicht ändern müssen. Darüber waren wir sehr erleichtert.

Angewöhnen mussten wir uns aber ans Klima. Wir konnten uns hier oben mit allen Schweizerinnen und Schweizern solidarisieren. 15°C am Morgen, Regen und Nebel. Das alles trägt zu einer faszinierenden Landschaftsszenerie bei. Aber Morgen soll damit fertig sein, denn es geht weiter Richtung Meer (ätschi bätschi).

Heute Morgen hatten wir eine weitere Lektion in unserer Reihe über "Landwirtschaftliche Produkte aus Asien" - das Thema heute: "Tea time". Seit 1929 wird hier oben in den Highlands Tee angepflanzt. Wir besuchten auf einer sonst mässigen Sightseeingtour das 'BOH Tea Estate':

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Die jungen Teepflanzen werden während 2 Jahren in die gewünschte Kulturform gezüchtet. Anschliessend werden die jungen Triebe alle 3 Wochen von Pflückern maschinell (früher von Hand) geerntet. Alle 3 Jahre muss der Teebusch radikal zurückgestutzt und für 3 Monate in Ruhe gelassen werden, sonst wird aus dem Busch ein Baum. Die Lebenserwartung einer Teepflanze beträgt 120 Jahre.
Nach der Ernte werden die Blätter in der Fabrik mehrere Stunden gerollt. Dadurch wird der Saft der Blätter freigesetzt, der anschliessend zur Fermentation (Geschmacksbildung) beiträgt. Dieser Rohtee wird nun getrocknet, maschinell der Grösse nach sortiert und später verpackt. Just add water and enjoy your next tea time!

Posted by kasa 09.09.2006 01:40 Archived in Backpacking | Malaysia Comments (1)

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Das andere Thailand

Nong Khai - Nang Rong - Bangkok

sunny 30 °C
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Geplant war eine Übernachtung in Chiang Mai mit einem gemütlichen letzten Abend auf dem Nachtmarkt. Doch wie so immer kam alles anders: am Busbahnhof angekommen, stellten wir fest, dass morgens keine Busse nach Udon Thani fahren. Da die Fahrt 12h dauert, entschieden wir uns, noch am gleichen Abend mit dem VIP Nachtbus weiterzureisen. Die anschliessende Fahrt verlief im Tiefkühlfach problemlos (Haben von Pingu geträumt).
Um 5 Uhr morgens wurden wir von angenehmen asiatischen Klängen wach geküsst (noch nicht einmal die Sonne war aufgestanden und unsere Busfahrt dauerte auch noch 2h!). In Udon Thani fanden wir sofort unseren bereits abfahrenden Anschlussbus und kamen nach einer 24h Reise endlich in Nong Khai an.

Nong Khai liegt am Mekong im Nordosten von Thailand und grenzt an Laos an. Nachdem wir richtig ausgeschlafen hatten, mieteten wir am nächsten Tag einen Feuerstuhl (Honda Dream 80ccm) und erkundeten die Umgebung.
Im Sculpture Park hat ein laotischer Künstler manigfaltige bizarre Figuren erschaffen, die buddhistische Geschichten und Figuren darstellen. Es erinnerte uns an den Tarotgarten von Niki de Saint Phalle in der Toskana. Wir fanden aber nicht nur kalten toten Stein, sondern auch eine sehr lebendige Schlange und viele bunte Schmetterlinge.

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Den Rest des Tages kurvten wir dem Mekong entlang nach Sri Chiangmai, wo man angeblich den besten Blick auf die laotische Hauptstadt Vientiane haben soll. Alles was wir sahen, war ein weisser Vorhang, besten Falls das andere Ufer des Mekongs. Als wir nämlich angekommen waren, brachen sich die Wolken über unserem Kopf und es pisste 1h lang wie aus Kübeln.

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Da es hier sonst nicht viel zu sehen gab, fuhren wir am Donnerstag Richtung Süden nach Nang Rong. Eigentlich glaubten wir an eine 5 stündige erholsame Busfahrt entlang des Friendship Highways. Doch unser Bus entpuppte sich als "Fangbus", mit dem Ziel, möglichst viele Leute nach Nakhon Ratchasima zu bringen. In jedem noch so kleinen Kaff sprangen die Kontrolleure vom Schiff, rannten durch die Gassen und quatschten jeden mit einer Reisetasche an, ob sie nicht mitkommen wollen (auch wenn sie schon zu Beginn abwinkten...). Das thailändische Bussystem ist sowieso sehr lustig und für Europäer undurchschaubar: Es gibt viele Busbahnhöfe (Ideal Standard Bauweise 0-8-15), doch die Leute steigen lieber 50m weiter vorne an der Strasse in den Bus. Die Busse halten mitten auf den Highways und laden dort Passagiere auf und ab. Mittagessen gibt es immer zwischen 12-1 und es wird im Kollektiv gegessen (einmal eine gute Erfindung). Tickets gibt es keine, man erhält einen 10m langen Couponstreifen oder ein Notizblatt mit 2 Stempeln drauf.

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So dauerte die Busfahrt geschlagene 8h und wir waren am Ende ziemlich genervt und mussten noch den Bus nach Surin nehmen. Abends um 7h kamen wir schliesslich in Nang Rong an. Sofort kam ein Taxifahrer und bot uns seine Dienste an. Da er aber 60 Baht verlangte (und uns schon wieder die Warnglocken leuteten), suchten wir nach Alternativen. So fragten wir ein paar Thais nach dem Weg zum Hostel und sie boten uns freundlicherweise sofort ihren Pickup an. Später erfuhren wir, dass die Taxifahrt wirklich 60 Baht kosten würde, peinlich!

Nang Rong ist ein kleines Städtchen am Highway 24, zwischen Korat (Nakhon Ratchasima) und Buriram. Hierher verschlug es uns wegen den bekannten Khmerruinen, die auf der Khmerstrasse von Angkor Wat (Kambodscha) nach Phimai (nördlich von Korat) liegen.
Im P. California Inter Hostel fanden wir die beste Ausgangsbasis dafür. Der Hostelvater sprach fliessend englisch und interessiert sich sehr für die Geschichte der Khmer. Er konnte uns mit vielen Tipps, einer handgezeichneten Strassenkarte und einem Tiger (Joker 120ccm) eindecken. Von den beiden Tempelanlagen Prasat Phanom Rung und Prasat Muang Wan waren wir begeistert. Ein kleines Detail: die 15 Türen von Prasat Phanom Rung sind so nach Osten ausgerichtet, dass man an jedem 3. April darin die Sonne aufgehen sieht.

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Hier erlebten wir das "andere Thailand". Entlang der Reisfelder fuhren wir an manchen einfachen kleinen Bauernsiedlungen vorbei und bekamen Einblick in das Leben dieser Thais.

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In einem Dorf hatten wir das Glück (dank Wick's Tipps), der Produktion und Verarbeitung von Seide beizuwohnen. Es war sehr spannend und da wir die einzigen Touristen weit und breit waren, luden sie uns in ihre Häuser ein und zeigten uns alles: Raupenzucht, Verpuppung, Kochen der Coccons und Gewinnung des Seidenfadens, Spinnen und Färben.

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So genossen wir am Ende unserer Thailandzeit noch das richtige, nicht touristische Thailand mit sehr lieben, nicht aufdringlichen, aber interessierten Thais. Da aber ziemlich niemand englisch sprach, mussten wir uns mit ein paar Brocken Thai und Händen und Füssen durchschlagen. Damit wir auch das richtige Essen bestellten, gab uns Wick einen Spickzettel mit; einen in lateinischer und einen in thailändischer Schrift. Geschmeckt hats jedesmal.

Unser nächstes Reiseziel ist Kuala Lumpur. Wir haben unseren Flug 5 Tage vorverschoben, so dass wir in Malaysia noch ein wenig das Meer geniessen können. Schliesslich ist es schon 5 Wochen her, als wir es zum letzten Mal gesehen haben :-). Bis es so weit ist, schlagen wir unsere Zeit im stinkenden Bangkok tot.

Posted by kasa 03.09.2006 05:10 Archived in Backpacking | Thailand Comments (0)

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