Entdeckungsreise entlang Malaysias Westküste nach Singapore
Georgetown (Pulau Penang) - Pulau Pangkor - Melaka - Singapore
10.09.2006 - 17.09.2006
31 °C
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Asienreise 2006
on kasa's travel map.
Von den kalten Cameron Highlands fuhren wir wieder ans warme Meer nach Georgetown, eine alte englische Kolonialstadt. Hier leben Moslems, Christen, Hindus und Buddhisten immer noch Tür an Tür. Morgens vor dem Sonnenaufgang wird man schon vom Muezzin der Moschee zum Gebet gerufen, in den undekorativ geschmückten Chinesentempeln brennen den ganzen Tag die Räucherstäbchen und die Hindutempel leuchten in allen Farben.
Dazwischen findet man die herrschaftlichen kolonialen Gebäude der ehemaligen englischen Machthaber.
Chinatown hat sich uns mit viel Verkehr, verschiedenen Gebrauchswarenläden und ständigem Stromausfall präsentiert. In 'Little India' fanden wir einen Kleiderladen neben dem anderen und wir wurden mit Bollywoodmusik zugedröhnt.
Nach 2 Tagen Georgetown zog es uns definitv an den Strand von Pulau Pangkor. Dies ist eine kleine Insel, die man von Lumut aus mit der Fähre erreicht. Unter der Woche ist die Insel ziemlich ausgestorben, wodurch wir den feinen Sandstrand mit den Palmen und den darin tummelnden Affen und Nashornvögel (Hornbills) für uns alleine hatten. Und wenn das Wetter mal nicht so wollte, verbrachten wir den Tag vor dem Bungalow mit Lesen oder Spielen (wir kennen die Karten des Siedler für 2 bald auswendig und die Patience-Partien werden auch immer spannender).
Als letztes Ziel in Malaysia besuchten wir die Stadt Melaka, die südlich von Kuala Lumpur an der Meeresstrasse von Melaka liegt. Dieses ürsprüngliche Piratennest (wir haben leider keinen gesehen) wurde durch die Portugiesen zu einem bedeutenden Handelshafen, der dann von den Holländern und später von den Engländern eingenommen wurde. Die Stadt präsentiert sich heute als schmuckes Kolonialstädtchen, mit einem schönen historischen Zentrum und einem ruhigen Chinatown. Nur am Wochenende herrscht Betrieb in den Gassen, denn es ist Markt und Karaoke ist als Unterhaltung sehr beliebt. In jedem chinesischen Tempel und auf kleinen Bühnen geben die Einwohner von Chinatown ihr bestes (schön falsch tönt auch schön).
Wir fanden hier auch ein wunderschönes Kolonialhaus-Hotel, das Heeren House. Unser Zimmer war mit schmucken alten Möbeln eingerichtet und der Rezeptionist, ein 3. Generation Portugiese, entpubbte sich als hervorragender Geschichtenerzähler und Fremdenführer.
Am 18. September verabschiedeten wir uns von Malaysia und der asiatischen Welt und betraten in Singapore eine völlig andere Welt.
Posted by kasa 18.09.2006 21:31 Archived in Backpacking | Malaysia Comments (2)





