A Travellerspoint blog

Von Blutsaugern und Tuk Tuk-Fahrern

Krabi - Khao Sok Nationalpark - Phuket

storm 25 °C
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Der Ausflug auf den Spuren von 007 stellte sich als nass aber zufriedenstellend heraus. Nach 2 stündiger Fahrt mit einem Minibus durch das grüne Festland, wurden wir in Longtail-Boote verfrachtet und fuhren durch die Mangrovenwälder, bestaunten die hüglige Landschaft und fanden dann auch den kleinen aber berühmten James Bond Felsen - ein Wunder dass 007 da den Mann mit dem goldenen Kolt gefunden hat! Nach Besuch des Flooding Village (ein Dorf auf Pfählen) gings dann im Regen zurück zur Anlegestelle. Mit dem Minibus besuchten wir darauf noch den wunderschönen Monkey Tempel (es wimmelte von Affen) und einen Wasserfall - nichts spezielles für uns.
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Den Tag darauf besuchten wir "Tiger Cave", ein weiterer Tempel mit Buddhas Fussabdruck auf einem Hügel hinter dem Tempel. Unten war geschrieben, dass es 1237 Treppen bis oben sind - ein Kinderspiel für uns. Doch nach 300 waren wir bereits klitsch nass und nach 600 verfluchten wir die Idee, da rauf zu steigen, zumal einzelne Treppen fast überhängend waren. Doch mit Müh und Not schafften wir es bis nach oben und es hat sich wirklich gelohnt: eine riesige Buddhastatue tronte auf dem Gipfel, umgeben von einer wunderschönen Aussicht über das Land. Nach einer kleinen Verschnaufpause machten wir uns wieder auf den Abstieg, er war ein bisschen weniger schweisstreibend dafür schlotterten die Knie umso mehr.
Unten angekommen war's natürlich noch nicht fertig, wir entdeckten eine Treppe in ein kleines Tal ohne Ausgang und konnten uns das natürlich nicht entgehen lassen. Durch dichten Regenwald führte ein Rundgang, der den Mönchen als Meditationsweg dient. (Selbst in den abgelegensten Tälern Thailands gibt es Mücken!).
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Diese Regenwaldwalderung mit all den verschiedenen Geräuschen und Tieren weckte in uns die Lust auf mehr. Und so verabschiedeten wir uns am nächsten Tag vom Chan cha lay in Krabi und fuhren wieder mit einem Minibus zum Khao Sok Nationalpark, dem grössten im Süden Thailands.
Wir quartierten uns bei Eit (ein sehr fröhlicher und hilfsbereiter Thai) in seinem Green Valley Resort ein und buchten für den nächsten Tag eine eintägige Tour in den Regenwald.
Früh morgens marschierten wir mit Führer Kai und Lunch im Gepäck los - 7km zum Wasserfall und wieder zurück standen auf dem Programm - ha, was sind schon 14km für uns Wandernasen! Doch sobald wir den Weg verliessen gings langsamer voran (deja vu?) - über Stock und Stein/Wurzeln, unter Büschen hindurch und über/durch Bäche und Ameisenhighways. Raubtiere gabs nur in der Beschreibung, die einzige blutrünstige Bestie mit der wir uns rumschlugen, waren die eckligen Blutegel, die als düstere Weglagerer sich auf alles stürzten, das sich bewegte - va unsere Schuhe. So waren wir alle 100m damit beschäftigt, diese Viecher von den Schuhen, Socken und Hosen zu entfernen. Egelschlussscore: Tom Winner mit 2 Saugern am Bauch und einem am Bein, Sascha 2. mit 2 Minisaugern an den Füssen und Karin klägliche Verliererin mit keinem Sauger (Kopf hoch, vielleicht klappts das nächste Mal!). Den Jungellunch )Fried Heuschrecken, spicy Bloodsucker und Noname Frosch - haha kleiner Scherz) in Bananenblättern gabs an einem lauschigen kleinen Wasserfall.
Schon ein bisschen erschöpft machten wir uns auf den Rückweg. Nur Kai hüpfte noch munter vorne weg (haiaia hier kommt Tarzan) - sein Rezept ist eine thailändische Kräutermischung: Kokablätter langsam im Mund zergehen lassen und dann runterschlucken. Diese sind gut für Muckimucki, zuviele allerdings schecht für Willy hat er uns aufgeklärt. Erschöpft vielen wir ins Bett.
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Am nächsten Tag gings weiter nach Phuket, dieses Mal zur Abwechslung mit einem normalen Bus und Karaokebeschallung.
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Nach einem Zwischenstopp in Phuket town - das Tuktuk Hochland, Happy-morning-Preise und grosse Einkaufscenter - zog es uns Sonnenhungrige an den Strand von Kata. Es erwarteten uns schöne Wellen zum Bodysurfen und weisse Strände zum Ausspannen. Resultat: Sascha und Tom tragen nun die österreichischen Nationalfarben!
Tom sehnte sich so fest nach der Arbeit, dass er heute wieder in die Schweiz flog. Da es uns im Resort des Belgier Paul so gut gefällt, werden wir noch ein paar Tage hier bleiben und den ersten August mit einem Fondue moitié-moitié verbringen - muss das sein?

Posted by kasa 03:19 Archived in Thailand Tagged backpacking Comments (1)

Die Sonnenstube von Thailand

Koh Samui - Nakhon Si Thammarat - Krabi

sunny 31 °C
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Die Zeit im Palm Point Village war sehr schön und entspannend, doch nach einem Tag Strand musste wieder etwas laufen (ähhh fahren). So mieteten wir uns zwei wunderschöne rosarote Töfflis und fuhren damit einmal um die Insel. Zwischendurch machten wir Halt, um etwas anzuschauen: Big Buddha, Marktstände in Chaweng, Grossmutter und Grossvater, falsche Wasserfälle (inklusive Dschungeltrekking im Regen-Wald), eine Tankstelle.
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Da das Wetter nicht wirklich umwerfend war, zog es uns weiter in den Süden nach Nakhon Si Thammarat. Mit der Fähre ging es zuerst von Nathon nach Don Sak, von wo es mit dem Mini-AC-Speedbus (keine Ahnung von Aquaplaning; 300 mph bei tropischen Wolkenbrüchen und 0.5 Meter Sicht) weiter ging nach Nakhon. Dort angekommen, merkten wir bald einmal den Unterschied zwischen Tourismus-Thailand und Nicht-Tourismus-Thailand. Wir waren vermutlich die einzigen Westler in der ganzen Stadt. Für einmal waren also wir die Attraktion. Verständigen konnten wir uns knapp - fürs Hotel und Essen hats gereicht. Nach einem Tempelbesuch (es SOLL der 2. grösste Tempel im Land sein) und Tom`s Ersteigerung von Schattenfiguren aus Leder, hielt uns nichts mehr zurück.
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Vorbei an Gummibaum-Plantagen, Regenwald, Palmen und Chaotenhäuserbauten flogen wir in einem weiteren AC-Thaibus quer über die südliche Halbinsel nach Krabi. Begrüsst wurden wir von einem heftigen Regensturm. Nach einer feinen Pizza fanden wir aber bald einmal ein himmlisches (da himmelblau gestrichen) Guesthouse im IKEA-Look (bei Nachfrage liefert die Redaktion auch die genaue Adresse).
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Krabi ist super. Es gibt hier viel mehr zu sehen und zu tun, als dass wir dafür Zeit und Geld hätten. Daher versuchen wir uns auf einige Sachen zu beschränken. Gestern waren wir baden in Ray Lay Beach, heute fuhren wir nach Koh Phi Phi und falls das Wetter mitspielt haben wir morgen ein Rendez-vous mit 007.
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Posted by kasa 05:17 Archived in Thailand Tagged backpacking Comments (2)

Im Süden von Thailand

Anreise - Bangkok - Chumphon - Koh Tao - Koh Samui

all seasons in one day 29 °C
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Am 11. Juli starteten wir früh morgens von Zürich nach Frankfurt, wo es den ersten Zwischenhalt gab. Nach 3 Stunden Aufenthalt ging es dann weiter nach Mumbai. Dort sind wir mitten in der Nacht angekommen. Das Klima war heiss und feucht. Im Flughafen herrschte Hektik, da wenige Stunden zuvor eine Bombe in Flughafennähe explodiert war. Das war auch der Grund weshalb wir unser Gepäck nicht umleiten konnten. Wir mussten es abholen und erneut einchecken. Das Problem war jedoch, wie man zum Gepäck kam. Dieses war nämlich nicht im Transitbereich und Einreisen wollten wir nicht wegen dem Visum. Nach einer Zeit konnte uns ein Lufthansa-Helfer weiterhelfen, so dass die Reise mit Gepäck weitergehen konnte. Das nächste Ziel war nun also Thailand, welches wir im Morgengrauen erblickten.

Im Flughafen von Bangkok klappte alles problemlos. Wir fanden sogar Tom in Mitten aller Touristen, einsam und verlassen in der Eingangshalle. Die Erleichterung war ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Vom Flughafen ging es mit dem Bus direkt zum Bahnhof, von wo es mit dem Schlafzug (tagsüber) nach Chumphon ging.
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Dort standen wir mitten in der Nacht (11 Uhr) vor unserem verschlossenen Guesthouse. Doch als uns dann der aufmerksame Nachbar die Nachtklingel zeigte, konnten wir wenige Minuten später totmüde nach 37 Stunden Reise ins Bett plumpsen (chr, chr, chr, chr, chr,...).

Frühmorgens ging der Trip jedoch sofort weiter, denn unser erstes grosse Reiseziel war Koh Tao, die Schildkröten-Insel. Dort fanden wir in der wunderschönen kleinen Bucht Ao Tanote ein Bungalow. Dort verbrachten wir die nächsten 3 Tage mit ausspannen, tauchen, schlafen und essen (yammie, yammie,...). Das Tauchen war gut; nicht super, aber gut. Die Sicht war durch das etwas stürmische Wetter stark beeinträchtigt. Leider konnten wir die erwarteten Schildkröten nicht finden, auch die Haie waren nicht zu Hause (jedenfalls nicht auf unserem Stockwerk).
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Heute sind wir nun mit dem schnellen Katamaran nach Koh Samui weitergefahren.
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Nach einem Abstecher beim Hundschopf (ein verrückter Berner ex Bronco, so sieht er zumindest aus, hat sein eigenes Bungalow-Resort aufgebaut inklusive YB-/SCB-Tisch, Willisauer Zwetschgenschnaps, Appenzeller, Rösti und Hundschopftreppe direkt zum Strand) haben wir uns nun im Palm Point Village für die nächsten Tage niedergelassen.

Posted by kasa 19:13 Archived in Thailand Tagged backpacking Comments (2)

Bald ist es soweit!

Die letzten Vorbereitungen vor der Abreise.

sunny 29 °C

In etwas mehr als einer Woche liegen wir bereits an einem sonnigen Sandstrand unter Palmen und hören dem Rauschen des Meeres zu. Doch bis es soweit ist, muss noch allerhand erledigt werden...

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Unser kleines, gemütliches Zuhause ist vor einer Woche zu einer Baustelle verkommen. Überall standen Kisten und Möbelstücke im Weg. Täglich türmten sich die mächtigen Kisten höher und höher. Am letzen Donnerstag verabschiedeten wir uns von unsern Designermöbel und verfrachteten sie in ein Möbellager, wo sie jetzt einsam und verlassen in einem stickigen, dunklen und langsam vor sich hin rostenden Container stehen. Niemand weiss wie lange sie dort ausharren müssen und wo sie das Licht der Welt wieder erblicken werden.

Die letzten Wochen waren so etwas wie ein kleines Trainingscamp. Wir haben jede Möglichkeit genutzt, um unser Equipment zu testen. Über Auffahrt war es vor allem das Wander- und Trekkingequipment, welches inspiziert wurde. Zum Kongress in Edinburgh durften unsere Kofferrucksäcke dann zum ersten Mal fliegen.

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In den kommenden Tagen steigen nun verschiedene Abschiedsfeste, an denen wir auch dich hoffentlich noch einmal sehen werden. Sonst sagen wir schon heute: "Alles Gute und bis Weihnachten!"

Posted by kasa 23:56 Archived in Switzerland Tagged preparation Comments (1)

Ja, wir verreisen!!!

Bern

overcast 14 °C

Es gibt kein zurück mehr! Die Zeit am Tierspital läuft aus; die Wohnung ist gekündigt; die Reiseroute festgelegt; die Flüge reserviert... wir verreisen nach Asien!

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Nach reichlichen Überlegungen und Zögern haben wir uns entschieden, dass wir von Juli bis Ende Dezember 2006 eine Asienreise unternehmen. Thailand, Singapur, Bali, Vietnam und Indien sind unsere Destinationen. Mit Rucksack, Tevas und einem Stapel Reisebücher stürzen wir uns ins Abenteuer.

Zur Zeit stecken wir mitten in den Vorbereitungen. Täglich rücken wir unserem Ziel näher. Visa-Anträge müssen ausgefüllt, Impftermine vereinbart, Zahnarztbesuche abgehalten, Möbellager gesucht und Versicherungen abgeschlossen werden.

Los geht es am 11. Juli 2006...

Posted by kasa 07:25 Archived in Switzerland Tagged preparation Comments (1)

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